Die Arbeit in den Gremien
Zur Stärkung und Vernetzung der innerkommunalen Zusammenarbeit und um die intensive Beteiligung am Planungsprozess zu gewährleisten, wurde ein eigenes Organisations- und Beteiligungsmodell entwickelt.
Der bereits im Januar 2000 gegründete Regionale Beirat, das Kuratorium für das Biosphärenreservat Schaalsee, begleitete den Agenda-Prozess beratend. Die Projektsteuerung erfolgte durch die Lenkungsgruppe mit Vertretern der Trägergemeinschaft, des Fördervereins Biosphäre Schaalsee e.V. (FVBRSCH) sowie des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg.
Ein Organigramm der Projekt-Lenkungsgruppe finden Sie hier. (Hinweis: die Seite öffnet sich in einem neuen Browser-Fenster)
In fünf neu gegründeten thematischen Arbeitsgruppen sowie in bereits
bestehenden Arbeitsgruppen (wie Kunst und Natur, Direktvermarktung,
etc.) wurden Leitbilder erarbeitet und abgestimmt sowie Projekte
entwickelt bzw. vorhandene gestärkt und weitergeführt.
Das Regionale Dialogforum bot die Diskussionsplattform für einen
themenübergreifenden Austausch für die Sprecher von Arbeitsgruppen und
Initiativen in der Region sowie zum Teil länderübergreifend mit
Entscheidungsträgern aus Verwaltung, Ämtern und Verbänden. Die Arbeit
in den Arbeitsgruppen und Regionalen Dialogforen erfolgte mit
Unterstützung externer und regionaler Moderatoren.
Ausblick:
Nachdem nun die Leitbilder erstellt sind und eine Vielzahl an
Projekten realisiert wurden, ist es ruhiger geworden um die
Arbeitsgruppen. Die Zielsetzung des Agenda-Prozesses, ein
konsensorientiertes Rahmenkonzept zu erstellen, ist erfolgreich
erfüllt. Nachdem im Jahr 2003 die finanzielle Förderung des
Agenda-Prozesses ausgelaufen ist, gilt es aber auch in Zukunft, Themen
und Projekte für die zukünftige Gestaltung der Region anzuregen und
umzusetzen. Ebenso gilt es, die mit der regionalen Agenda erfolgreich
aufgebauten Kommunikationsstrukturen und Netzwerke zu erhalten. Aus
diesem Grund soll die Arbeit der Lenkungsgruppe, die sich als
erfolgreiche kommunale Informations- und Austauschbörse zwischen den
Ämtern und Landkreisen etabliert hat, weitergeführt werden. Sie soll
außerdem als vorbereitendes Gremium für das Kuratorium tätig sein,
welches ebenfalls bestehen bleibt.
Für die Arbeitsgruppen wird angestrebt, diese vorwiegend als
projektbezogene Arbeitsgruppen weiter zu führen, um so die tätigen
regionalen Akteure weiterhin in die Planungen der Region einzubeziehen.
Lediglich die Dialogforen werden zukünftig nicht mehr einberufen
werden, da dies weder kostentechnisch realisierbar ist, noch ein
derartig intensiver Austausch zwischen den Projektgruppen notwendig
sein wird.
Die Biosphärenreservatsverwaltung wird sich weiter der Aufgabe
stellen, die Rolle als Moderator im regionalen Entwicklungsprozess zu
übernehmen.


