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Regionale Agenda 21 am Schaalsee

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Projekte zur Förderung des Tourismus


Studie für den Ausbau einer Radwegeverbindung zwischen Zarrentin und Wittenburg

Ziel war die planerische Vorbereitung einer überörtlichen Anbindung an das Radwegenetz im Bereich Woezer See, Dümmer und den weiteren Anschluss an Schwerin. Dabei wurden 2 Varianten für eine Streckenführung entlang der Bahnstrecke Zarrentin und Wittenburg erarbeitet und auf ihre ökologische und technische Machbarkeit sowie auf ihre planerische Umsetzung geprüft. Des weiteren erfolgte eine Prüfung der Fördermöglichkeiten. Das Projekt scheiterte in seiner Umsetzung letztlich am Widerstand der Anliegergemeinden, die sich für eine straßenbegleitende Radwegeplanung aussprachen.

Studie für den Ausbau einer Radwegeverbindung zwischen Zarrentin und Boissow

Als Anschluß an den bestehenden Radweg zwischen Lassahn und Boissow wurde die Radwegeverbindung zwischen Zarrentin und Boissow planerisch bearbeitet. In Folge dieser Studie wurde der Flächenankauf entlang des Straßenverlaufs der Landstrasse 041 vorbereitet und mit dem Straßenbauamt eine Trassenführung festgelegt. Als Ergebnis der Studie soll von Seiten des Straßenbauamtes Schwerin die Umsetzung des Radweges zeitnah realisiert werden.

Potential- und Standort-Analyse „Info-Cafe“

Im Jahr 2001 wurde eine Potential- und Standortanalyse zur Errichtung einer Kommunikations- und Tourismusmarketingzentrale der Schaalseeregion in Auftrag gegeben. Dabei sollte in Abstimmung mit der Stadt Zarrentin auf dem an das PAHLHUUS angrenzende städtische Grundstück die Errichtung eines sogenannten „Info-Cafes“ beurteilt werden. Dieses Gebäude sollte mehrere Nutzungen ermöglichen, wie Cafe, Tourismusinformation, Verkauf regionaler Produkte, kulturelle Veranstaltungen, etc. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass eine derartige Nutzung an den Standort Zarrentin gebunden werden muss.

Im Laufe des Agenda-Prozesses wurde dieses Projekt in Form einer umfassenden Studie zur „Tourismusorganisation in der Region Biosphärenreservat Schaalsee“ vertiefend weitergeführt. (Siehe Projekt „Konzept für den Aufbau einer Tourismusorganisation)


Konzept für den Aufbau einer Tourismusorganisation


Das Projekt mit dem größten regionalen Interesse stellt das im Jahr 2002 begonnene Projekt „Studie zur Tourismusorganisation in der Region des Biosphärenreservates Schaalsee“ dar. Die Studie wurde in der AG Tourismus angeregt. In der Studie wurde u.a. eine Analyse der Situation, der Konkurrenz sowie des Standortes vorgenommen.

Außerdem wurden Konzepte zur Organisationsstruktur, zur Finanzierung und zur Umsetzung erstellt. Diese Konzeptentwicklung fand unter Einbindung der relevanten regionalen Akteure statt. Als Ergebnis wird die Gründung einer Tourismusorganisation für die mecklenburger Schaalsee-Seite mit Sitz in Zarrentin empfohlen. Langfristig ist eine gemeinsame Vermarktung mit der lauenburgischen Schaalsee-Region anzustreben. Zur Zeit finden Gespräche zwischen den Ämtern und Städten der Region zur Sicherung einer Sockelfinanzierung der Tourismusorganisation für die nächsten 3 Jahre statt. Ziel ist die Gründung einer Tourismusorganisation im Jahr 2004.

Gutachten "Tourismus-Organisation in der Region des Biosphärenreservates Schaalsee".


Eine Zusammenfassung steht Ihnen als PDF-Datei hier zur Verfügung: Gutachten (PDF-Dateigröße: 87 KB)


Abgestimmtes Radwegekonzept für die gesamte Region BR Schaalsee

Die Region Biosphärenreservat Schaalsee hat sich innerhalb des Agenda-Prozesses mit ihrem touristischen Leitbild die Aufgabe gesetzt, eine touristische Erschließung und Erlebbarkeit in Anlehnung an das Zonierungskonzept zu ermöglichen. Auf Initiative der AG Tourismus wurde deshalb der Auftrag vergeben, ein Gesamtkonzept zur Überprüfung und Abstimmung der bestehenden Radwegekonzeptionen mit den Gemeinden der Region Biosphärenreservat Schaalsee und mit der Schleswig-Holsteinischen Schaalseeregion zu erstellen. Hintergrund dafür ist die Ermangelung geeigneter Verbindungen zwischen den Gemeinden sowie überregional an Schleswig-Holstein, obwohl es eine Vielzahl an Ideen und Konzepten für die Region bereits gibt. Ziel der Konzeption ist die Erstellung eines zusammengefassten und in der Region abgestimmten Radwanderwegekonzeptes mit überregionaler Anbindung als Grundlage für die Weiterführung im Rahmen eines LEADERPLUS Projektes. Mit Hilfe dieses Konzeptes, das von allen Gemeinden der Region mitgetragen wird, soll in den nächsten Jahren verstärkt auf eine Umsetzung und Verbesserung des Radwegenetzes hingewirkt werden.

Beschilderung der Radwege
Foto: Radweg Schildermontage




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