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Definition

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Biosphärenreservat - ein Prädikat der UNESCO


Der Begriff "Biosphärenreservat" setzt sich zusammen aus "Biosphäre" (Lebensraum) und "-reservat" (von lateinisch reservare = bewahren). Er macht deutlich, worum es in Biosphärenreservaten geht: neue Wege zu gehen, um für kommende Generationen eine lebenswerte Welt zu bewahren.

Biosphärenreservate sind wichtigster Teil des weltweiten Programms „Mensch und Biosphäre“ (MAB) das 1970 von der UNESCO (Weltorganisation für Wissenschaft, Erziehung und Kultur) gestartet wurde. Das MAB Konzept widmet sich der wichtigsten Frage unserer Zeit: wie kann man die Natur nutzen, ohne sie zu zerstören? Durch die UNESCO werden weltweit besonders wertvolle, historische Kulturlandschaften als Biosphärenreservat ausgewiesen mit dem Auftrag, die Vielfalt der Arten und Lebensräume zu erhalten und gleichzeitig die Region nachhaltig zu entwickeln.

Biosphärenreservate verstehen Umwelt- und Naturschutz als Entwicklungschance für die Region. Dabei stehen der Erhalt unverwechselbarer Kulturlandschaft sowie die Schaffung von Einkommen und Arbeitsplätzen im Vordergrund.


Biosphärenreservate erfüllen drei sich ergänzende Funktionen:

  • eine Schutzfunktion zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
  • eine Entwicklungsfunktion zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.
  • eine logistische Funktion zur Förderung von Umweltbildung und Forschung.

Weltweit gibt es 425 UNESCO Biosphärenreservate in 95 Ländern, zwei davon in Mecklenburg Vorpommern.

Um der Vielfalt der Aufgaben gerecht zu werden sind Biosphärenreservate in verschiedene Schutzzonen unterteilt.



 

Seeadler
Naturschutz
Informationsstand des Biosphärenreservates auf dem Reisepavillon in Hannover
Regionalentwicklung
Wasseruntersuchung mit Kindern
Umweltbildung