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Schutzzonen

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Schutzzonen


In Biosphärenreservaten ist Naturschutz nur ein Teil der Aufgabe, die ebenso wirtschaftliche, kulturelle und soziale Aspekte mit einschließt. Um der Vielfalt der Aufgaben gerecht zu werden sind Biosphärenreservate in verschiedene Zonen unterteilt:

Die Kernzone umfasst Gebiete die dem unbeeinflussten Naturzustand sehr nahe kommen.  Diese Flächen liegen innerhalb von Naturschutzgebieten und werden von jeglicher wirtschaftlicher Nutzung freigehalten. Die Kernzonen im Biosphärenreservat Schaalsee umfassen vor allem Verlandungszonen der Seen, Moore und strukturreiche Laubwälder und machen ca. 6,1 % der Fläche aus.

In der Pflegezone, die im BR Schaalsee etwa 28,9 % der Fläche ausmacht, werden wertvolle Ökosysteme der Kulturlandschaft durch schonende Landnutzung erhalten. In der Pflege- wie auch in der Kernzone liegen die ökologisch wertvollsten Landschaftsteile mit höchstem Schutzanspruch und hohem Erlebniswert. Dazu gehören Naturschutzgebiete sowie besonders schützenswerte und repräsentative Ausschnitte der Kulturlandschaft. Kulturfolger wie z.B. der Storch oder der Feldhase sind auf diese extensiv genutzten Flächen angewiesen.

Die verbleibende Fläche, im Biosphärenreservat Schaalsee ca. 65%, wird als Entwicklungszone bezeichnet. Sie nimmt in Biosphärenreservaten den größten Flächenanteil ein. Im Vordergrund stehen eine ausgewogene, umweltverträgliche Regionalentwicklung und die Stärkung des ländlichen Raumes im Sinne des UNESCO-Programms „Mensch und Biosphäre“.

in Zarrentin
Entwicklungszone
Weidelandschaft
Pflegezone
brütender Kranich
Kernzone