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Tiere

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Heuschrecken


Insgesamt wurden bisher 27 Heuschreckenarten im Biosphärenreservat nachgewiesen. Ein wesentlicher Habitatparameter für das Vorkommen ist bei Heuschrecken das standörtliche Mikroklima. Durch die große Strukturvielfalt der Lebensräume im Biosphärenreservat sind charakteristische Arten sehr trockener und wärmebegünstigter Standorte ebenso vorhanden wie typische Arten von Feuchtlebensräumen.

Nur wenige Arten wie z. B. der Weißrandige Grashüpfer (Corthippus albomarginatus), der Gemeine Grashüpfer (Corthippus parallelus) und Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeseli) sind in nahezu allen Offenlebensräumen zu finden. Von den feuchteliebenden Arten sind die Kurzflügelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis), die Säbeldornschrecke (Tetrix subulata) sowie die Sumpfschrecke (Mecosthetus grossus) hervorzuheben.

Für Trockenlebensräume, wie Trockenrasen, Ruderalfluren, Kiesgruben, Sandentnahmestellen, sonnenexponierte Waldränder, sind die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens), die Westliche Beißschrecke (Platycleis albopunctata), der Warzenbeißer (Decticus verrucivorus), der Heidegrashüpfer (Stenobothrus lineatus), der Verkannte Grashüpfer (Corthippus mollis) und die Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus) erwähnenswert. Die in Norddeutschland nahezu überall ausgestorbene Feldgrille (Gryllus campestris) wurde letztmalig zu Beginn der 1990ziger Jahre nachgewiesen.