Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:
zurück zur Sprungnavigation
Tiere

Inhaltsbereich

Nachtschmetterlinge


Nachtfalter besiedeln eine große Anzahl unterschiedlicher Lebensräume. Die Spanne der Raupennahrungspflanzen ist sehr groß. Dazu zählen u.a. auch Binsen, Seggen, Rohrglanzgras, Schilf und Rohrkolben, die für Tagfalter nur wenig attraktiv sind. Im Rahmen spezieller Untersuchungen wurden bisher etwa 475 Nachfalterarten im Biosphärenreservat nachgewiesen. Die Bestimmung der einzelnen Arten, für die es meist keine deutschen Namen gibt, ist nur dem Spezialisten möglich.

Überregional besonders bemerkenswert sind die Nachweise einiger stark gefährdeter Moorarten wie Arichanna melanaria, deren Raupen an der Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) leben oder von Amphipoea lucens und Celaeana haworthii, deren Raupen Wollgräser bevorzugen.
In trockeneren Habitaten wurden unter anderem mehrere bemerkenswerte, an Ginster lebende Arten gefunden (Chesisias rufata, Pseudopterna pruinata und Scotopter mucroptera).

Auch die Feuchtgrünlandbereiche und Röhrichte zeichnen sich durch eine Vielzahl charakteristischer, stenöker und bundesweit stark gefährdeter Arten aus. Hervorzuheben sind hier Phragmataecia castaneae, Senta flammea und Archanara dissoluta.