Zahlen und Fakten des Biosphärenreservat Schaalsee
Ausdehnung: Nord - Süd circa 32 km, Ost - West circa 12 km
Fläche: 30 900 Hektar ( 309 km²)
davon
- Waldanteil: etwa 18%
- Ackerfläche: etwa 53%
- Grünland: etwa 17%
- Siedlungen: etwa 2,5%
- Gewässer: etwa 9,0%
- Sonstiges: etwa 0,5%
Naturschutzgebiete: etwa 25 % (18 Gebiete)
Seen: 12 Rinnen und Grundmoränenseen
Schaalsee: tiefster See Norddeutschlands, 72 m Tiefe
Mit circa 24 km² Fläche größter See im Gebiet,
die Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein verläuft durch den See, circa 1.035 Hektar im Biosphärenreservat
Fließgewässer: Schaale, Hammerbach, Schilde, Kneese Bek, Boize
Höchste Erhebung: Hellberg (93 m über NN), westlich Roggendorf
Landkreise: Nordwestmecklenburg und Ludwigslust
Geschichte des Biosphärenreservat Schaalsee
15.08.1958
Beschluss Nr. 46 des Rates des Bezirkes Schwerin über das Landschaftsschutzgebiet "Schaalsee mit Heckenlandschaft Techin".
1986-1989
gutachterliche Tätigkeit des Instituts für Landschaftsforschung und Naturschutz Halle (Saale) zur Vorbereitung eines deutsch-deutschen Naturschutzprojektes.
15.05.1990
Beschluss Nr.89/90 des Bezirkstages Schwerin über die Festsetzung von Landschaftsschutzgebieten in den Kreisen Hagenow und Gadebusch.
12.09.1990
Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung mit der Gesamtbezeichnung Naturpark Schaalsee.
01.09.1990
Errichtung einer staatlichen Naturparkverwaltung.
1992
Anerkennung als Gebiet gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung durch die Bundesregierung.
1994
1. Antrag auf Anerkennung als Biosphärenreservat nach Bonn.
01.01.1996
Einrichtung des Naturparkamtes Schaalsee.
03.03.1998
Umzug der Verwaltung ins PAHLHUUS nach Zarrentin.
21.07.1998
Ausweisung des Biosphärenreservat Schaalsee nach Landesrecht. Änderung der Amtsbezeichnung in Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee.
30.09.1998/27.05.1999
Verordnungen über das Landschaftsschutzgebiet "Schaalseelandschaft" in den Landkreisen Ludwigslust und Nordwestmecklenburg.
30.08.1999
Antrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf internationale Anerkennung des Biosphärenreservat Schaalsee an die UNESCO.
21.01.2000
Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat
28.05.2000
Überreichung der Anerkennungsurkunde der UNESCO durch den UNESCO-Generalsekretär für das MAB-Programm Mister Peter Bridgewater.


