Rügen ist mit einer Fläche von 928 Quadratkilometern die größte Insel
Deutschlands. Sie ist 51 Kilometer lang und zwischen 23 und 45
Kilometer breit. Der Greifswalder Bodden und der Strelasund trennen
Rügen vom südlich gelegenen Festland. Mit den flachen Küsten im Westen
und den bis zu 120 m hohen Steilufern im Nationalpark Jasmund zeigt
Rügen ein vielfältiges Küstenbild. Die höchste Erhebung ist mit 161 m
der Piekberg auf der Halbinsel Jasmund.
Das 228 Quadratkilometer große Biosphärenreservat Südost-Rügen
erstreckt sich über die Städte Granitz, Mönchgut und die Umgebung von
Putbus sowie die vorgelagerte Insel Vilm.
Bevor sich die Slawen im 6. Jahrhundert auf der Insel niederließen, war
sie vermutlich von Rugiern besiedelt. Ab dem Ende des 12. Jahrhunderts
fand eine planmäßige Besiedlung statt. 1325 fiel Rügen an Pommern, 1648
eroberten die Schweden die Insel. Ab 1815 gehörte sie zu Preußen und
fiel 1945 an Mecklenburg-Vorpommern. Von 1952 bis 1990 war sie in der
Deutschen Demokratischen Republik Teil des Bezirks Rostock. Die
Einwohnerzahl beträgt einschließlich einiger kleiner vorgelagerter
Inseln etwa 87 000.
Das Nationalparkamt Rügen verwaltet das Biosphärenreservat
Süd-Ost-Rügen, den Nationalpark Jasmund und den geplanten Naturpark
Rügen.
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Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen


