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Pressemitteilung

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10.05.04

Verantwortung für die Welt von morgen

Ein gemeinsames Engagement der deutschen Biosphärenreservate und der Honda Motor Europe
(North) GmbH


Das Konzept der Biosphärenreservate hat nach der Konferenz von Rio einen neuen Schwerpunkt bekommen. UNESCO-Biosphärenreservate sollen neben einer Schutzfunktion und einer logistischen Funktion vor allem auch eine Entwicklungsfunktion erfüllen, das heißt sie sollen eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der jeweiligen Region fördern.

In Biosphärenreservaten werden dabei nicht nur Erfahrungen genutzt oder Traditionen gepflegt und weiterentwickelt. Biosphärenreservate sind vor allem ein „Testgelände“ für Pilotprojekte, für zukunftsfähige innovative Ideen, Visionen, Betriebs- und Wirtschaftsformen aller Art. Auf diese Weise sind Biosphärenreservate Modellregionen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung. Als Vorbilder und Schrittmacher in diesem Prozess sollen sie auf ihre Umgebung ausstrahlen.

Gerade in UNESCO-Biosphärenreservaten mit ihren ausgewiesenen Entwicklungszonen und funktionierenden Organisationsstrukturen müssen neue Ideen und Konzepte zur ökonomischen Entwicklung umgesetzt und regional getestet werden. Dabei ist der Erfahrungsaustausch über das Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate von großem Nutzen. Um dieser Thematik mehr Nachdruck zu verleihen, wurde im April 2002 die UNESCO-MAB Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Wirtschaften“ gegründet.

Vor dem Hintergrund der langjährigen Diskussionen über die Herausforderungen von Rio und den Festlegungen in der Sevilla-Strategie (1995) ist klar, dass diese anspruchsvollen Aufgaben nicht durch die Biosphärenreservate allein bewältigt werden können. Zur Realisierung sind starke Partner aus Industrie und Wirtschaft notwendig, wie dies auch in Kapitel 30 der Agenda 21 gefordert wird.

Bei Honda Motor Europe (North) GmbH stellt die Zielsetzung wirtschaftlich erfolgreich zu sein, das heißt eine langfristige Unternehmenssicherung zu betreiben und gleichzeitig den Umweltschutz als Unternehmensziel in den Mittelpunkt der Firmenphilosophie zu stellen, eine besondere Herausforderung dar. So ist das Umweltbewusstsein fester und langfristiger Bestandteil der Honda-Produktstrategie. Hondas äußerst erfolgreiche Geschichte der Produktinnovation ist untrennbar verbunden mit der Entwicklung einer Reihe von Technologien, die dazu beigetragen haben, die Auswirkungen von Verbrennungsmotoren auf die Umwelt zu reduzieren. Seit jeher hat die Honda Motor Europe (North) GmbH ihr Engagement zum Schutz der Umwelt unter Beweis gestellt, sei es durch die Konstruktion von Motoren, die weniger Bauteile erfordern und weniger Benzin verbrauchen oder durch die Einführung neuer Technologien. Ob bei der Einführung von humanoiden Robotern  oder beim Einsatz des ersten, für den täglichen Gebrauch zugelassenen Brennstoffzellenfahrzeugs, Honda steht weltweit bei der Förderung innovativer, umweltschonender Technologien an der Spitze.
Im Mittelpunkt aller innovativen Motorkonzepte stehen stets niedriger Verbrauch und Abgasemissionen, die deutlich unterhalb der festgelegten Grenzwerte liegen. Honda verfolgt einen mehrschichtigen Ansatz und erforscht alle alternativen Kraftstoffe, wie Strom, Erdgas und Wasser. Dabei geht es immer um hochwertige Verarbeitung und höchste Qualitätsansprüche. Als weltgrößter Motorenhersteller setzt Honda in allen Bereichen auf umweltfreundliche 4-Takt Technologie, die strengste Emissionsvorschriften erfüllt. Nicht nur im Bereich der Verbrennungseffizienz reduziert Honda die Auswirkungen seiner Produkte auf die Umwelt. Alle neuen Automodelle haben eine potenzielle Recyclingrate von über 90%. Hierbei handelt es sich um einen freiwilligen Aktionsplan von Honda, der den europäischen Vorschriften in diesem Bereich weit voraus eilt.
Das langjährige Engagement für die Entwicklung von überdurchschnittlich umweltverträglicher Technologie durch die Honda Motor Europe (North) GmbH ist für die deutschen UNESCO-Biosphärenreservate ein guter Grund, unter dem gemeinsamen Slogan „Verantwortung für die Welt von morgen“, auf dem Gebiets des Nachhaltigen Wirtschaftens zusammen zu arbeiten. Die Kooperation soll Denkanstösse für die Weiterentwicklung des MAB-Programms geben sowie modellhafte Ansätze fördern.

Pressekontakt
Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee
Elke Dornblut
Wittenburger Chaussee 13
19246 Zarrentin

Tel.: 038851 / 30229
Fax: 038851 / 30220
E-Mail: e.dornblut.br@schaalsee.de