Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:
zurück zur Sprungnavigation
Pressemitteilung

Inhaltsbereich

Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Nr.: 154/2014
Datum: 29.04.2014


Biosphärenreservat Schaalsee gutes Beispiel für Elbregion


In Auswertung der Bereisung des Biosphärenreservates Schaalsee durch den Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am vergangenen Donnerstag resümiert die stellvertretende Ausschussvorsitzende und umwelt- und agrarpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Dr. Ursel Karlowski:
„Meine Einschätzung wurde bestätigt, dass Biosphärenreservate für die Menschen vor Ort vor allem Möglichkeiten und Chancen bieten. Die durch einzelne Vertreterinnen der Kommunen, durch Landwirte und Vertretern des Bauernverbandes im Biosphärenreservat Schaalsee geschilderten Problemen werden nach meiner Auffassung zu unrecht der Verwaltung des Schutzgebietes und der Biosphärenreservatsidee angelastet. Es sind Probleme, zum Beispiel bei baurechtlichen Fragen, die sich an jedem anderen Ort des Landes ebenso stellen würden und die durch intensive Kommunikation der regionalen Akteure gelöst werden können und mehrheitlich auch gelöst werden. So sind in acht Jahren von
334 Bauanträgen 330 Anträge im Biosphärenreservat durch die Landkreise bewilligt worden.
Biosphärenreservate sind keine Institutionen, die Entwicklung und Entfaltung der Menschen vor Ort abwürgen - im Gegenteil. Sie ermöglichen, dass die Kommunen enger zusammenrücken und mit Unterstützung der Biosphärenreservatsverwaltung ihre Region bewerben und sich gemeinsam nach ökologischen und damit auch ökonomisch nachhaltigen Kriterien entwickeln können. Dies hat positive Effekte unter anderem auf die touristische Nachfrage. Insbesondere am Schaalsee ist es nach Untersuchungen der Universität Würzburg für die Touristen entscheidend, dass es sich bei dem Gebiet um ein Biosphärenreservat handelt.
Wir tun also gut daran, uns an den Erfolgen der Schaalseeregion ein Beispiel zu nehmen und für eine solche Entwicklung auch im geplanten Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zu werben."

Mit freundlichen Grüßen

--

Weike H. Bandlow
Pressesprecherin
________________________
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Lennéstr. 1/Schloss
19053 Schwerin
T. 0385.5252452
F: 0385.5252460
M: 01523.3715988


Pressekontakt
Amt für das Biosphärenreservat Schaalsee
Elke Dornblut
Wittenburger Chaussee 13
19246 Zarrentin

Tel.: 038851 / 30229
Fax: 038851 / 30220
E-Mail: e.dornblut.br@schaalsee.de