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Pressemitteilung

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Pressemitteilung      5.10.2017


Ökolandbau – eine Alternative für mich?

Infoveranstaltung zur Umstellung auf ökologische Landwirtschaft am 8.11.2017 von 9.15 bis 15.00 Uhr im PAHLHUUS in Zarrentin


[Boizenburg/Zarrentin] Die Nachfrage nach Biolebensmitteln steigt, während das Angebot an Rohstoffen aus Deutschland nicht mithalten kann. Diese Chance machen sich immer mehr Landwirte zu Nutze und stellen ihren Betrieb auf ökologische Landwirtschaft um. Das macht sich auch in Mecklenburg-Vorpommern bemerkbar: flächenmäßig liegt das Bundesland im deutschlandweiten Vergleich beim Ökolandbau an der Spitze:  allein 2016 ist der Anteil ökologisch bewirtschafteter Anbaufläche um 6.650 Hektar gewachsen.

Nicht nur durch die konstant hohen Preise für Bioprodukte bietet die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft eine interessante Alternative. Auch der Schutz der natürlichen Ressourcen, der Biodiversität und nicht zuletzt der eigenen Gesundheit spielen für Umsteller eine Rolle. Doch was bedeutet eine Umstellung auf ökologische Landwirtschaft konkret und was muss ein Betrieb dafür tun? Diesen Fragen widmet sich die Infoveranstaltung „Ökolandbau – eine Alternative für mich?“ am Mittwoch, den 8. November 2017, im Pahlhuus, Wittenburger Chaussee 13 in 19246 Zarrentin am Schaalsee. Die Veranstaltung beginnt um 9:15 Uhr, die Anmeldung ist ab 8:45 Uhr geöffnet.

Vormittags liefern mehrere Kurzvorträge Input zum Thema Umstellung auf Ökolandbau. Landwirte aus der Region berichten von ihren Erfahrungen mit der Umstellung in den Bereichen Ackerbau und Tierhaltung und stehen für Fragen zur Verfügung. Aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern wird Dr. Kai-Uwe Kachel über den aktuellen Stand des ökologischen Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern berichten. Für das Thema „Eckpunkte der Umstellung“ konnten die Referenten Arne Bilau vom Ökoring im Norden e.V. sowie Kristin Zimmer und Gerda Lichtenau von der Fachgesellschaft Öko-Kontrolle mbH gewonnen werden. Nachmittags dienen moderierte Arbeitsgruppen dazu, noch offene Fragen zu klären und die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln. Die Veranstaltung richtet sich an konventionelle Landwirte, insbesondere im Bereich der Biosphärenreservate Schaalsee und Flusslandschaft Elbe M-V. Wer an dem Termin verhindert ist, hat die Möglichkeit, eine Woche vorher an der gleichen Veranstaltung in Gülzow-Prüzen teilzunehmen.

Organisiert werden die beiden Infoveranstaltungen von den Koordinatorinnen und dem Koordinator der Netzwerkprojekte der Biosphärenreservate in Mecklenburg-Vorpommern und dem Netzwerk Ökologischer Landbau M-V. Das Projekt wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Katharina Possitt, Koordinatorin des BiosphäreElbeNetzwerkes beim Förderverein Biosphäre Elbe MV e.V., freut sich auf viele Interessierte: „Wir möchten mit dem BiosphäreElbeNetzwerk die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft in der Biosphärenregion unterstützen, auch, um die regionalen Betriebe langfristig wettbewerbsfähiger zu machen.“

Interessierte melden sich bitte bis zum 25.10.2017 unter der (038851) 302-68 oder 302-66 an. Eine Anmeldung bei Corina Müller ist auch per E-Mail c.mueller@bra-schelb.mvnet.de oder per Fax 038851/302-20 möglich. Vor Ort ist eine Tagungspauschale in Höhe von 15 € zu entrichten, enthalten ist ein Bio-Mittagsimbiss sowie Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen.