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Pressemitteilung

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Pressemitteilung     25.05.2018

 

Fritz Fischotter feiert Geburtstag

Seit nunmehr 10 Jahren wird das preisgekrönte Bildungsprojekt "Hammerbachpaten" in der Bantiner Kindertagesstätte durchgeführt.

 

Gespannt warteten die Vorschulkinder der Kindertagesstätte "Stock und Stein" in Bantin am vergangenen Freitag auf die Enthüllung des mit einem Tuch verhüllten, mannshohen Objekts, das sich bereits einige Zeit vor dem Eingang zu ihrer Tagesstätte befand. 

Was mochte sich wohl darunter verbergen?

 

Um 15 Uhr war es dann endlich soweit: 

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der "Hammerbachpaten", dem Bildungsprojekt des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe in Kooperation mit dem ASB-Kindergarten, wurde eine imposante Statue aus Holz enthüllt: Fritz Fischotter, das langjährige Maskottchen der Hammerbachpaten, empfängt die Kinder ab sofort jeden Morgen vor ihrer Kindertagesstätte.

 

„Ich freue mich über die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem ASB und der Kindertagesstätte in Bantin und hoffe, dass das Projekt noch viele weitere Jahre bestehen bleiben wird“, sagte Joachim Duchow, stellvertretender Leiter des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe auf der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung am Freitag in Bantin. 

KiTa-Leiterin Evelyn Meincke betonte, dass die Bildungsarbeit „live in der Natur“ stets einen hohen Mehrwert biete und allen Beteiligten großen Spaß mache.

 

Im Mittelpunkt der monatlichen Exkursionen der Vorschulkinder und ihrer Betreuer zum nahegelegenen Hammerbach steht Fritz Fischotter, der sie stets als Maskottchen begleitet. 

Auf kindgerechte Art lernen sie seinen Lebensraum, seine Nahrung, seine Feinde und seine Freunde kennen. 

Seit dem Jahr 2008 haben so bereits über 100 Vorschulkinder für jeweils ein Jahr die Patenschaft für den Hammerbach übernommen und gemeinsam mit ihrem Maskottchen und den Rangern des Biosphärenreservatsamtes Verantwortung in der Natur übernommen. Im Jahr 2015 gewann das Projekt außerdem den Jugendumweltpreis des Landtags M-V.

 

Fischotter gibt es übrigens tatsächlich am Hammerbach: 

Die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Tierart lebt an mehreren Gewässern im UNESCO-Biosphärenreservat und gilt aufgrund ihrer hohen Lebensraumansprüche als Leitart für intakte Gewässerlandschaften.