Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:
zurück zur Sprungnavigation
pro Klimaschutz

Inhaltsbereich

Projekte


Nachhaltige Landwirtschaft
Projektpartner: Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei M-V, Gülzow

Als größte Flächennutzerin in der Schaalseeregion ist die Landwirtschaft Hauptbetroffene des Klimawandels, jedoch gleichzeitig auch Mitverursacherin (z. B. Emission klimarelevanter Gase aus Tierhaltungen, CO2-Freisetzungen bei einer humuszehrenden Bewirtschaftung). Es geht bei diesem Projekt vor allem um die Demonstration nachhaltiger, klimaschonender und energieeffizienter Bewirtschaftungsformen, den nachhaltigen Anbau nachwachsender Rohstoffe und deren energieeffiziente Nutzung sowie um einen nachhaltigen Obstbau.
Zur Umsetzung dieses Projektes erfolgt durch:
- Winterschulungen für Landwirte
- Einrichtung von Demonstrationsflächen

- Feldführungen für Landwirte
- Weiterbildungsveranstaltungen für Obstbauern 

Bioenergiedorf Neuhof

Die Produktion von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung bildet einen wichtigen Baustein in dem Energiemix aus erneuerbaren Energien zur Substitution fossiler Brennstoffe und dem Aufbau dezentraler Energieversorgungsstrukturen in der Region.
Als klimarelevante Projektinitiative wurde für die neue und technisch innovative Biogasanlage in Neuhof ein Informationskonzept mit drei Info-Tafeln erarbeitet. Die Infotafeln stehen im Eingangsbereich der Biogasanlage und informieren Bewohner und Besuchern der Region über die Biogasanlage, deren Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung sowie über Nachhaltigkeitskriterien beim Anbau von nachwachsenden Rohstoffen.


Brückenhaus, Stintenburg
Das „Brückenhaus“ ist ein historischer Gebäudekomplex in landschaftlich reizvoller Lage    am Schaalsee im Zugangsbereich zur Insel Kampenwerder. Der Eigentümer plant unter Berücksichtigung der hohen naturschutzfachlichen Bedeutung der umliegenden Flächen eine grundlegende Sanierung des Gebäudekomplexes und die Errichtung einer gastronomischen Einrichtung mit überwiegend regionalem Speisenangebot. Die Energieversorgung der Gebäude soll beispielhaft mit regenerativen Energien erfolgen.
Zur Sicherstellung einer ganzjährigen Strom- Wärme- und Warmwasserversorgung wurde die Erstellung eines energetischen Gesamtkonzeptes beauftragt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen (2010) soll die Nutzung verschiedener regenerativer Energiequellen (Seewasser-Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik) anschaulich den Besuchern anhand von Info-Tafeln präsentiert werden.


Regionalvermarktung

Die regionale Vermarktung, die in der Schaalseeregion über die Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ gefördert wird, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung. Vernet-zungsstrukturen bei der Vermarktung begünstigen kurze Wege und reduzieren Verkehrsströme. Sie tragen somit durch geringeren Energieverbrauch, insbesondere von Treibstoff, zu einer reduzierten CO2 Emission bei.
Zur Entwicklung innovativer Ideen zur Optimierung der Regionalvermarktung in der Biosphärenreservatsregion wurde eine Studie zur „Entwicklung von Logistik-Lösungen zur Vermarktung von regionalen Produkten der Schaalsee-Region“ (Land und Markt, Hamburg) erstellt. Die Ergebnisse der Studie wurden am 1.10.2009 im PAHLHUUS ein Rahmen eines Workshops vorgestellt und mögliche Ansätze zur Weiterentwicklung der Regionalvermarktung in der Schaalsee-Region mit Gastronomen und regionalen Erzeugern zu diskutieren. Handlungsbedarf zeigte sich danach vor allem in den Bereichen Qualifizierung der Regionalmarke, Verbesserung der Kommunikation zwischen den Regionalmarkeninhabern, Weiterbildungsangebote im Bereich Service, Vermarktung, Beschwerdemanagement, beispielhafte Einzelberatungen zur Weiterqualifizierung der Betriebe sowie Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie. Aufbauend auf diesen Workshop-Ergebnissen wurde eine Beratung von ausgewählten Erzeugerbetrieben und Gastronomen angeschoben. In Form von Einzel- und Gruppenberatungen soll die Nutzung regionaler Produkte in der Gastronomie befördert werden (Erstellung einer Angebotsmappe, Verbesserung der Internetvermarktung). Dabei sollen bestehende Hemmnisse und Vorbehalte ausgeräumt sowie konkrete Schritte für die Umsetzung eines „Regionalen Gerichtes“ oder einer Neuauflage der „Kulinarischen Wochen“ erarbeitet werden. 


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Handlungskompetenzen durch Bildung im Umgang mit dem Klimawandel und den erforderlichen Anpassungsmaßnahmen. Das Wissen und die öffentliche Wahrnehmung der  Brisanz des Klimawandels sollen geschärft werden.
Dazu werden in der Biosphärenreservatsregion entsprechende Bildungsangebote (Info-Veranstaltungen, Filmvorführungen, Projekttage) für die Bewohner der Region, Vertreter der Kommunen und Wirtschaft sowie Schulklassen durchgeführt. (zu den Veranstaltungen)