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pro Klimaschutz

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Nachhaltige, klimaschonende Landwirtschaft


Für die zukunftsfähige Sicherung der Landwirtschaft unter Bewahrung der natürlichen Ressourcen und dem Erhalt der Biodiversität sollten im Rahmen dieses Projektes die Landwirte in der Region über die Folgen des Klimawandels informiert und geeignete Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategien zu folgenden Themenbereichen entwickelt und beispielhaft demonstriert  werden:
• Erprobung nachhaltiger, klimaschonender und energieeffizienter Bewirt-schaftungsformen
• Nachhaltiger Anbau nachwachsender Rohstoffe und deren energieeffiziente Nutzung


Das Projekt wurde in Kooperation mit der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA M-V) in Gülzow durchgeführt.

Die Weiterbildung der Landwirte erfolgte in Form von zwei Winterschulungen 2008 und 2009. Im Sept. 2010 wurden die Projektergebnisse auf einer Abschlussveranstaltung präsentiert. In den 2 Jahren Projektlaufzeit wurden innovative, klima- und bodenschonende  Bewirtschaftungsverfahren in der Praxis in Demonstrationsversuchen erprobt, wissenschaftlich begleitet und der Öffentlichkeit im Rahmen von Feldführungen vorgestellt.

Im Bearbeitungszeitraum beteiligten sich 4 landwirtschaftliche Betriebe an folgenden Feldversuchen, zu denen 5 Feldführungen organisiert wurden: 
• Vermeidung von Erosion durch pfluglose Bodenbearbeitung
• Stickstoffdüngung als Depot- bzw. Injektionsdüngung bzw. Wirkung stabilisierter N-Dünger auf Ertrags- und Qualitätsparameter
• Düngung mit Biogasgülle
• Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch Zwischenfruchtanbau und Mulchsaat sowie Biomasseerzeugung durch Zweikulturnutzung


Die intensive Beratung durch die LFA wurde von den beteiligten Landwirten sehr positiv bewertet. Die Zusammenarbeit zur Praxiserprobung wird auch über die Projektlaufzeit hinaus weitergeführt; ein Erfolg für die begonnene Arbeit. Insgesamt hat sich jedoch gezeigt, dass die Projektlaufzeit für eine optimale Demonstration alternativer Anbaumethoden relativ kurz war, da die jahreszeitliche Witterung erheblichen Einfluss auf die Durchführung sowie die Versuchsergebnisse hat.


Energiekonzept für das Brückenhaus, Stintenburg
Für den geplanten Umbau des Brückenhauses Stintenburg, einer gastronomischen Einrichtung am Schaalsee, wurde ein Energiekonzept mit einem Mix aus regenerativen Energien erstellt. Ursprünglich war hier eine traditionelle Energieversorgung geplant, auf Grundlage des Konzeptes erfolgte nun eine autarke Energieversorgung über Photovoltaik und eine Seewasser-Wärmepumpe( 2011 nicht in Betrieb).


Regionalvermarktung
Die regionale Vermarktung, die in der Schaalseeregion über die Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ gefördert wird, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung. Vernetzungsstrukturen bei der Vermarktung begünstigen kurze Wege und reduzieren Verkehrsströme und damit CO2 –Emissionen.
Zur Entwicklung innovativer Ideen zur Optimierung der Regionalvermarktung wurde 2009 eine Studie zur „Entwicklung von Logistik-Lösungen zur Vermarktung von regionalen Produkten der Schaalsee-Region“ erstellt sowie ein Workshop mit Regionalmarkeninhabern zur Belebung der Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und Erzeugern durchgeführt. 
2010 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Etablierung eines „Biosphärenrindes“ als regionales Produkt in den Biosphärenreservaten Schaalsee und Flusslandschaft Elbe M-V beauftragt.  Zielsetzung war es, die Möglichkeiten der regionalen und überregionalen Vermarktung von Rindfleisch aus den beiden Biosphärenreservaten, mit besonderem Fokus den Absatzmarkt im Großraum Hamburg zu erarbeiten. Des Weiteren wurden Grundüberlegungen für ein regionales Vermarktungskonzept  sowie Handlungsempfehlungen für die weiterführende Markenbildung und –etablierung sowie Umsetzung des Projektes formuliert.


Bildung für nachhaltige Entwicklung
Besonderes Augenmerk des Klimaprojektes lag auf der Förderung von Handlungskompetenz durch Bildung im Umgang mit dem klimawandel und den erforderlichen Anpassungsmaßnahmen. Das Wissen und die öffentliche Wahrnehmung sollten geschärft werden. Dazu wurden in der Biosphärenreservatsregion verschiedenste  Bildungsangebote für die Bewohner der Region, Vertreter der Kommunen und Wirtschaft sowie Schulklassen angeboten.

Dazu wurden folgende Projekte initiiert und durchgeführt:

- Fachtagungen/Workshops/Regionaler Klimagipfel
- Vortragsreihe „Regionale Energien – Regionale Wertschöpfung“
- Klimastammtische (in Kooperation mit dem Verband Mittelständischen Wirtschaft)
- Fachexkursionen zu „Best-practise“-Beispielen (Wendland, Schaalseeregion)
- Schülerwettbewerb zum Thema Klimaschutz für Grundschulen
- Wahlpflichtfach „Klimaschutz“, Kooperationsprojekt mit der Regionalschule Zarrentin
- Filmreihe „Prima Klima?!“
- Energiecoaching für Kommunen


 

Projekte
Schaalseelandschaft