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Projekte / Naturschutz

Inhaltsbereich

Renaturierungsprojekte


Der Nutzungsdruck auf die Landschaft durch Raumnutzungen, wie z.B. Land- und Forstwirtschaft, Verkehr und Wasserwirtschaft nimmt zu. Damit einher geht häufig der irreversible Verlust von Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Ziel von abgeschlossenen und geplanten Renaturierungsprojekten ist es, naturnahe Lebensräume zurück zu gewinnen.


Renaturierungsmaßnahmen 2010

Renaturierung Hammerbach Boissow / Bantin

Renaturierung Borgmoor

Heckenpflebe Schlagbrügge

Waldentwicklung an der B 208

Waldentwicklung bei Bantin

Infos zu den Projekten


Renaturierungsmaßnahmen 2011

Renaturierung Vossmoor

Anlage von Kleingewässern am Hammerbach

Anlage von Kleingewässern an der Schilde bei Karft

Waldentwicklung an der B208

Infos zu den Projekten


Renaturierungsmaßnahmen 2012

1. Anlage von 4 Kleingewässern im Kammerbruch
2. Nährstofffällung Lankower See
3. Schilderenaturierung Badow
4. Einbringung einer Brutinsel für die
Flussseeschwalbe im Schaalsee
5. Pflegemaßnahmen im Kalkflachmoor
6. Fischtreppe am Röggeliner See und Entrohrung
des Stover Mühlenbachs
7. Kleingewässerrenaturierung im
Woitendorfer Wald
8. Umbau Fledermausbunker Wifo
9. Umbau Speicher für Fledermäuse
Dutzow
10. Kleingewässeranlage Waschow
11. Schilderenaturierung nördlich des
Woezer Sees und Schaffung eines
Kleingewässers
12. Waldanlage bei Röggelin
13. Renaturierung der Moorrinne von
Klein Salitz bis zum Neuenkirchener
See
14. Schaffung von Feuchtlebensraum
am Dohlen
15. Bau einer Sohlgleite am Lankower
See.

Infos zu den Projekten

Moorrenaturierung in der Moorrinne von Klein Salitz bis zum Neuenkirchener See und der Kneeser Niederung / laufendes Projekt

Das Projektgebiet mit einer Größe von ca. 160 ha liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, in den Naturschutzgebieten (NSG) Moorrinne von Klein Salitz bis zum Neuenkirchener See, im NSG Weißes und Schwarzes Moor und im NSG Niendorfer-Bernstorfer Binnensee und im EU-Vogelschutzgebiet Schaalsee-Landschaft.
Im Hinblick auf eine künftige Wiederherstellung der ursprünglichen Abflussverhältnisse der Kneeser Bek und der Bek sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
• Wasserrückhaltung in der Kneeser Bek-Niederung zur Gewährleistung einer Überschussversorgung der anstehenden Niedermoore mit dem Ziel einer langfristigen Mobilisierung des Moorwachstums
• Sicherung des Wasserrückhalts im Weißen und Schwarzen Moor (Hochmoor)
• Anordnung von naturnah gestalteten Ingenieurbauwerken in dem künftigen Abflussgerinne der Bek sowie in den daran angeschlossenen Entwässerungsgräben
• Revitalisierung der gerinnebegleitenden, „ökologisch bedeutsamen“ Moor- und Feuchtgebiete zur Wiedererlangung naturnaher Grundwasserverhältnisse

Durch die geplanten ingenieurbaulichen Maßnahmen werden neben der Annäherung an den ursprünglichen Gerinneverlauf der Bek die derzeit in mehreren Vorflutabschnitten vorkommenden tiefen Wasserspiegellagen wieder angehoben.  Dadurch werden die früher natürlicherweise auftretenden häufigen Überschwemmungen der Talräume wieder begünstigt und die Grundwasserstände in den Moor- und Feuchtgebieten, den Wasserspiegellagen des Fließgewässers folgend, angehoben.
Die geplanten Maßnahmen sollen Defizite im Bodenwasserhaushalt kompensieren und die Lebensraumfunktion dieser Standorte für eine spezialisierte Flora und Fauna wiederhergestellt.

Mit der baulichen Umsetzung des Projektes soll 2012 begonnen werden


Renaturierung der Schilde / 2005 bis 2011

Die Schilde ist ein rund 43 km langer Fluss, der südlich von Schildfeld in die Schaale mündet. Er hat mehrer Quellen, eine davon im Neuendorfer Moor. In einigen Abschnitten ist die Schilde noch ein naturnaher Fluss an dem es sogar noch den Fischotter gibt. Andere Bereiche sind durch Gewässerausbau und – begradigung, Entwaldung und Nährstoffeintrag stark geschädigt. Seit 2005 wurde die Schilde in mehrere Teilabschnitten renaturiert. Zwei Teilabschnitte der Schilde im Biosphärenreservat wurden 2005 renaturiert. Mehr Infos zum Projekt finden Sie in den angehängten PDF Dateien.

Faltblatt "Lebensader Schilde " ( PDF-Datei 273 KB)

Maßnahmenübersicht (PDF Datei)

Karte  (PDF Datei)


Naturnaher Gewässerausbau Steinerne Rinne /2005

Die Steinerne Rinne liegt östlich des Ratzeburger Sees südlich von Utecht und war ehemals ein grenzbildendes Gewässer zwischen der DDR und der BRD. In diesem Bereich wurde 2005 ein 228m langer verrohrter Abschnitt in ein offen verlaufendes Fließgewässer umgebaut und Betonschächte im angrenzenden Grünland beseitigt. Dadurch wurde der Wasserstand auf dem umliegenden Grünland erhöht. Die Bauarbeiten wurde im Oktober 2005 abgeschlossen. In diesem Jahr sollen im Randbereich des Baches noch 180 heimische Laubbäume gepflanzt werden. Die Renaturierungsmaßnahmen an der steinernen Rinne erhöhen die ökologische Wertigkeit der Landschaft und verbessern das Landschaftsbild.  

Renaturierungsmaßnahmen im Bereich von Schlagbrügger und Schlagsdorfer Niederung

Renaturierung des Neuendorfer Moores




Renaturierungsvorhaben
Der Fluss Schilde
An der Schilde
Schüler übernehmen Bachpatenschaft