Aktuelles

Mehr Sicherheit für den Fischotter

Im vergangenen Jahr wurde die Renaturierung des Woitendorfer Baches bei Groß Thurow abgeschlossen. Der Bach ist auch Lebensraum für den Fischotter. Für seine Sicherheit wurde der straßennahe Abschnitt des Gewässers in Groß Thurow nun mit einem sogenannten Leitzaun versehen. Der Leitzaun nimmt dem Fischotter die Möglichkeit, die Straße in diesem Abschnitt zu überqueren und leitete ihn zur Unterführung unter der Straße.

[mehr ...]

Wer die Natur liebt, hält sich an die Regeln

Der Stellenwert von intakter Natur als Erholungsort wird immer größer. Das freut uns, stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen. Den wachsenden Besucherandrang kann das Biosphärenreservat nur verkraften, wenn sich alle an die Regeln halten.

[mehr ...]

Aktuelle Zahlen zum Nandu

Die Auswertung der Ergebnisse der Nanduzählung in diesem Frühjahr liegt vor. Im Rahmen des Monitorings am 19. März 2021 wurden insgesamt 157 Nandus gezählt. Die Arbeitsgruppe Nandumonitoring sowie Mitarbeitende des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe bestimmten insgesamt 112 Altvögel, 39 Jungvögel (aus dem Jahr 2020) und 6 Tiere, deren Alter und Geschlecht nicht differenziert werden konnte. Zum Vergleich: Im Rahmen der Herbstzählung am 13. November 2020 wurden insgesamt 291 Tiere gezählt; bei der letztjährigen Frühjahrszählung am 7. März 2020 waren es 247 Nandus.

[mehr ...]

Anzeige erstattet: Beschädigung am Biberbau

Ende Januar 2021 sowie Mitte März wurden bei Gebietskontrollen am Fließgewässer Boize, westlich der Ortschaft Valluhn und nördlich der Brücke „Zur Boize", eine Beschädigung einer Ruhe- und Fortpflanzungsstätte des Bibers festgestellt. Da der Biber eine streng geschützte Art ist, hat das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe Anzeige gegen Unbekannt gestellt.

[mehr ...]

Neue Amtsleitung und Wiedereröffnung des Moorerlebnispfades

Am 22. März wurde unsere neue Amtsleiterin, Anke Hollerbach, offiziell im Beisein von Minister Backhaus in ihrem Amt begrüßt. Seit dem 1. Januar 2021 leitet sie das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe. Weiterhin gaben beide heute den Moorerlebnispfad in Zarrentin am Schaalsee, der durch einen Brand im April 2020 zerstört wurde, wieder offiziell für die Öffentlichkeit frei.

[mehr ...]

Weidelandschaft am Goldensee

Etwa 3.800 m lang ist der Weidezaun, der zurzeit auf einer Grünlandfläche in der Nähe des Goldensees gebaut wird. In wenigen Wochen werden 10 bis 15 Rinder der robusten Rasse Schottisches Hochlandrind die etwa 30 ha großen Weidelandschaft in Besitz nehmen. Die Tiere liefern nicht nur hochwertiges Fleisch, sondern sind gleichzeitig als Landschaftspfleger tätig.

[mehr ...]

Wanderweg wurde erhöht

Die Arbeiten im Kalkflachmoor sind fast abgeschlossen. Durch den Verschluss mehrerer Entwässerungsgräben und den Bau von zwei regulierbaren Stauen wird das Regenwasser jetzt länger im Moor gehalten. So werden die Moorlebensräume geschützt. Damit eine Wanderung entlang des Moores auch weiterhin trockenen Fußes möglich ist, wurde der angrenzende Wanderweg erhöht.

[mehr ...]

Arbeiten im Kalkflachmoor

Im Kalkflachmoor bei Zarrentin sind die Bagger im Einsatz! Das derzeit frostige Wetter nutzt die Firma LTU Tiefbau Grimmen, im Auftrag des Biosphärenreservatsamtes, für Renaturierungsarbeiten im Kalkflachmoor. Wenn der Boden gefroren ist, wird er durch den Einsatz schwerer Technik weniger geschädigt. Um das Wasser länger im Moor zu halten und den Grundwasserstand des Moores anzuheben, werden mehrere Entwässerungsgräben verschlossen und zwei regulierbare Staue am Abfluss des Moores gebaut.

[mehr ...]

Neue Kleingewässer für die Unken

Auf einer Grünlandfläche südlich von Dechow sind derzeit im Auftrag des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe die Bagger im Einsatz. In den Senken der hügeligen Landschaft werden sechs Kleingewässer neu angelegt oder saniert. Sie sollen Amphibien und anderen Wildtieren als Lebensraum dienen und das Wasserspeichervermögen der Landschaft verbessern. Besonders die Lebensraumansprüche der seltenen Rotbauchunke (Bombina bombina) werden bei den Arbeiten berücksichtigt. Die Rotbauchunke ist eine europaweit geschützte Amphibienart, die in ganz Deutschland als stark gefährdet gilt. Der bei den Bauarbeiten anfallende Bodenaushub wird zu Wällen geformt, die im Frühling bepflanzt werden.

[mehr ...]

Alles Gute!

Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen ein gesundes und glückliches neues Jahr!

[mehr ...]